Tagebuch

Juni 2016: Zeichensymposion, Bedburg-Hau

Im Gebäudeensemble von 1912, das mich immer wieder begeistert, ist ein Haus (das ArToll) seit 20 Jahren für die Kunst da. Ringsum die Forensik mit hohen Zäunen. Peter Kerschgens hat Iris und mich noch einmal für eine Woche eingeladen. Vielen Dank! Es war wieder eine tolle Zeit! Einige der entstandenen Arbeiten sind in der Rubrik "Naturstudien".




Januar 2016: Vernissage im Stadtmuseum Siegburg



Stephan Meyer hat die Fotos gemacht. Vielen Dank!
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Juni 2015: Zeichensymposium, Bedburg-Hau

Im Gebäudeensemble von 1912 ist ein Haus seit 20 Jahren für die Kunst da. Ringsum die Forensik mit hohen Zäunen. Peter Kerschgens hat Iris und mich für eine Woche eingeladen am Symposium teil zu nehmen. Vielen Dank dafür: Wie hatten eine sehr, sehr tolle aber auch arbeitsreiche Zeit.

Unser kühler, perfekter und gemütlicher Arbeitssaal. Während der 38° Woche einfach traumhaft!

 Iris in der "Schillecke"
Mit Peter Kerschgens und seiner Frau Astrid.

Ich will mal ein paar Erdgeister aufs Papier bannen. Weiß auf schwarz finde ich gerade ziemlich inspirierend.
Was für eine tolle Zeit!
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12. Mai 2015
Pressekonferenz im LWL-Museum für Archäologie, Herne

Gut besuchte Pressekonferenz mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung.
Mit den Damen und Herren der Presse, Josef Mühlenbrock (Direktor), Stefan Leenen und Iris Stephan. Einige Artikel gab es auch schon ...

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2. und 3. Mai 2015
Urbo Kune - ich bin als Zeichnerin dabei!

Ein Projekt im Foyer der Kölner Philharmonie:
ein tag und eine stunde in urbo kune erzählt im verlauf von 25 stunden vom werden, entstehen, funktionieren und wirken einer neuen mustergültigen stadt.

Ich kann mir eine Stadt ohne Tiere nicht vorstellen und habe mich mit den Kulturfolgern, also mit den Tieren, die uns nach Urbo Kune folgen werden, auseinandergesetzt.
Zeichnungen mit Kreide auf Tafel sind neu für mich! Jeder von uns 10 Zeichnern hatte eine Tafel von 2 x 3 m, Kreide, Schwamm und einen Wassereimer zur Verfügung. Dabei waren wir Zeichner nur ein Programmpunkt neben vielen Konzerten, Vorträgen, Schachpartien, Performances ...


Die erste Zeichnung, schnell, skizzenhaft zur Startmusik von Urbo Kune. Eine Erdkröte bildet für mich den perfekten Auftakt um Tafel und Kreide auszuprobieren.





 Schwarze Krähe auf schwarzer Tafel.

Am Sonntag hatte ich Lust auf eine aufwändigere Zeichnung. Auch die Stubefliege wird uns nach Urbo Kune begleiten ...
Am Ende des Projektes nach genau 25 Stunden haben alle Zeichner gleichzeitig zum Ende des letzten Konzertes ihre Zeichnungen "gelöscht". Damit ist Urbo Kune und die damit verbundenen Ideen, Visionen und Hoffnungen Geschichte. Es war eine tolle Zeit!
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29. April 2015
Gleich am zweiten Tag geht es erstmal zum Radiointerview ... bei Radio Herne. Sehr nettes Team, aber aufgeregt waren wir doch ... zum Glück war Dr. Josef Mühlenbrock, der Museumsleiter dabei, nur leider nicht auf dem Foto.

April 2015
Aufbau der großen "AberGlaube" Ausstellung im LWL, im archäologischen Landesmuseum in Herne. Die Arbeiten sind schon seit Anfang März im Museum. Jetzt sind wir fast jeden Tag zum Aufbau da, pendeln zwischen Lager und Halle, zwischen Besprechnungen und Organisation. Und zur Freude aind die Plakate, die Banner und die Flyer fertig.




Oktober 2014Wer hätte das gedacht! Die Ausstellung in China im Songjiang Art Museum ist eröffnet! Im Hintergrund unser imposantes Banner ...



Mai 2014
Wenn eine Idee soo lange im Kopf war, ist es wunderbar, wenn sie vor Ort Formen annimmt. Wie hier zur Ausstellung "Schlossgeschichten" im Emschertal-Museum. Iris und ich sind eingeladen worden, eine große Installation zu bauen. Aus Museumsmöbeln, alten Schätzchen und schönen Stücken. Weil wir Künstler sind, geht es nicht zu wie sonst im Museum ... hier der Aufbau der "Geschlossenen Gesellschaft".




Dank ans Aufbauteam!


01. Mai 2013
Kein Ende ohne Anfang! Das Thema Aberglaube bewegt sich für mich von dem dunklen Kapitel der Hexenverfolgung ins mystische Kapitel "Alchemie". Habe selten ein so komplexes Thema gesehen. Da spielen Geheimbünde, Astrologie, Astronomie, Metallkunde, die christliche Symbolik, die frühe Chemie, der Buchdruck und die Medizin eine Rolle. Nach theoretischer Vorbereitung geht nun die Arbeit im Atelier los ... Wünscht mir Glück und dass die Transformation vom Unedlen ins Edle gelingen mag ...



23. September 2012.
Um die 6000 Besucher hat das Museum Religio in der Sonderausstellung "Aberglaube" gezählt. Jetzt ist der "Sommer in Telgte" zu Ende. Schade. Es war einen tolle Zeit und eine perfekte Zusammenarbeit. Vielen Dank an meine Künstlerkollegin Iris Stephan an Dr. Ostendorf und Margareta ...
 
01. September 2012.
Die "Lange Nacht der Museen in Koblenz" war ein voller Erfolg. Unsere Painting-Aktion im historischen Gewölbekeller war super und hat auch noch Spaß gemacht und die Ausstellung war auch ganz gut besucht. Schätzungen gehen von 2500 Besuchern aus.




 

24/25.08.2012
Zwei Tage Aufbau der Ausstellung im Mittelrhein-Museum. Die "Galerie" des Museums, also die blauen Räume sind wie geschaffen für unsere Arbeiten. Jetzt sind wir gespannt, wie die "Lange Nacht der Museen" in Koblenz laufen wird. Wir sind immerhin Programmpunkt ...

Julja fotografiert.

Künstler tendieren dazu alles durcheinander zu bringen ... unsere "Anarchowand" ist weder nach Werkgruppen noch nach Künstlern geordnet. Die Werke von uns Dreien hängen wild durcheinander und setzen Assoziationen und Bezüge frei, auf die man eigentlich nie gekommen wäre.

12.08.2012
Die Künstlerführung durch die Aberglaube-Ausstellung war gut besucht und hat Spass gemacht. Und - die Ausstellung findet eine ganz schöne Resonanz in den Medien ...






02.08.2012
Was "DIE ZEIT" über uns in Telgte, ganz beonders über "in_memoriam" schreibt ist ganz wunderbar:

" ...  Zum plakativen Thema Hexenprozesse ist ihnen eine besonders subtile Lösung eingefallen, die ganz ohne rote Haare und grobe Besen auskommt: An der Wand hängt eine Handtaschensammlung. Die weiblichen Lieblingsaccessoires sind in der Mitte aufgeschnitten. In einer wird ein Fuchs sichtbar, in der anderen ein Kinderkopf, in wieder anderen kriechen Raupen und Käfer. Jede der zwölf Handtaschenguckkästen erzählt die Geschichte einer Frau, die Opfer des Verfolgungswahns wurde. ..." 



28.07.2012
Neben der Presse waren auch viele interessierte Besucher zur Künstlerwerkstatt da. Mir hat es richtig gut gefallen. Offene Ateliers XXL. Und den Artikel in der "Welt am Sonntag" sollte man auch nicht verschweigen. Die Wilde Jagd kann sich offenbar sehen lassen ...



13.07.2012
Eine sehr festliche und gut besuchte Vernissage war das! Prima hat auch die Harfenmusik gepasst. Die Presse ist eifrig und es gibt schon ganz schöne Artikel und einen TV-Beitrag vom WDR.




Presselinks:
WDR-TV (Lokalzeit)
DRadio -Wissen (Beitrag von Julia Bastist) 
Kirchensite.de

06.07.2012
Wie sich die Bilder gleichen! Noch ein Wochenende in Telgte zum Aufbau der Aberglaube-Ausstellung. Das Podest für die Wilde Jagd ist fertig. Jetzt können wir sie endgültig "in Form" bringen. Auch alle anderen Arbeiten sind an Ort und Stelle und auch die Beleuchtung ist nach dem Wochenende schon gemacht.


23.06.2012
Neue Ausstellung: Das Religio Museum in Telgte hat uns eingeladen. Unsere Arbeiten wurden per Transporter abgeholt. Aufbau Teil 1. Zwei Tage. Wir sind glücklich schon eine Lösung für den Raum mit der Wilden Jagd gefunden zu haben.



22. 05. 2012
Und wieder taucht ein neues, großes Projekt am Horizont auf. Erste Infos hier:
 http://letzte-runde.blogspot.de/


11.04.2012
Das Auto ist gepackt. Freitag starten wir den Ausstellungsaufbau im BBK. Ich freue mich schon sehr darauf! Geplant habe ich eine sehr aufwändige Installation und zwei etwas harmlosere.

18.03.2012
Das traditionelle Herrenessen im Kölnischen Stadtmuseum war ein absolutes Highlight für Iris und mich. Ich habe mich extra für diesen Abend mit fremden Federn geschmückt.


24 02 2012
So gerne wollte ich das Meermännchen zeichnen. Bin froh, dass ich noch einen Vormittag im Stadtmuseum verbingen durfte:

10 02 2012
Ein Vormittag im Kölnischen Stadtmuseum. Iris und ich sollen die Karte zum diesjährigen Herrenessen gestalten und haben das zum Anlass genommen uns ein wenig umzusehen. Es gab viele interessante und kuriose Dinge zu entdecken.
 Mehr im Aberglaube-Blog unter:
http://www.aber-glaube.blogspot.com/2012/02/kolner-stadtmuseum.html


16 12 2011
Es geht weiter im Museum Koenig. Ich bin sehr glücklich, wieder in den Sammlungen zu sein. Die neuen Zeichnungen gibts in der Rubrik: "Naturstudien" (05).


11 12 2011
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ...
Da tut sich was in Koblenz. Klingt nach einer sehr spannenden und großen Sache für alle Beteiligten. Ich freue mich riesig. Hier ein Besprechungsfoto mit Dr. Dieter Marcos, Iris Stephan, Julja Schneider ...

23 10 2011
Ein Besuch in Hamburg. Natürlich auch in Sachen "Aberglaube". Die aktuelle Ausstellung in den Deichtorhallen unter dem Thema "Wunder" inspiriert und begeistert und ist ganz nah dran am "Aberglauben".


16 10 2011
Die wilde Jagd zieht wieder durch die Lande. Ein wunderbarer aber auch anstrengender Tag im See ...

Die Fototermine mit den Rehen dauern ohne Anfahrt jeweils zwischen 5 und 6 Stunden. Aufbau, Fotos, Umbau, Platzsuche nach Lichtverhältnissen und Untergrund, Fußwege, Kistenpacken ...
Diesmal mussten wir mit 7 großen Schädelkisten eine steile Sandpiste zum See runter - und auch wieder rauf. Die Auswahl der Bilder ist ein Highlight, aber auch mit viel Arbeit verbunden, denn wir machen für eine gute Aufnahme an die 100 Bilder, die eben nicht so optimal sind.


22 09 2011
Hurra! Mein erster Termin im Zoologischen Institut der Universität Köln. Hab in den Sammlungen vor lauter Begeisterung das Fotografieren vergessen. Konnte mir zwei Präparate aussuchen und Prof. Dr. Bonkowski hat sie mir mit in die Bibliothek gegeben. Dort konnte ich ungestört zeichnen. 4 Stunden vollversenkt in die Wunder der Natur. Diesmal in Form von zwei Langarm-Springkrebsen.




03 07 2011
... und doch noch eine kleine Vernissage in Menden. Bei einer Freundin.


22 06 2011
Hab endlich den Text geschrieben. Meine -unsere- Definition von Staub:

Vanitas
Im Alten Testament (Der Prediger Salomo III, 21) wird die Frage aufgeworfen, ob die Seele des Menschen hinauf steigt (in den Himmel), die Seele der Tiere jedoch im Staub versinkt. Das stimmt mich nachdenklich, kann ich daraus doch schließen, dass Staub etwas überaus beseeltes sein könnte. Selbst wenn man von Keimen und Bakterien absieht, die wohl auch ihre Seele „en miniature“ haben werden, so würde trotzdem genug von dieser Substanz im Staub zurück bleiben um ihn für Forscher und Wissenschaftler interessant zu machen. Leider gibt der Staub auch unter dem Mikroskop nichts von seiner geheimen Beschaffenheit preis und so bleibt die Frage:
Sind Staubkörner wirklich die fassbaren Überbleibsel von Tierseelen?
Ich bin geneigt es zu glauben, wenn ich feine Staubwirbel in der Nachmittagssonne tanzen sehe, wenn ich bemerke wie zarte Wolken sich unter Möbeln zusammendrängen und selbst dann, wenn sie mir als vitale Boten der Zeit immer wieder meine Endlichkeit vor Augen führen ...

11 06 2011
Die wilde Jagd geht weiter. Landart- und Fotoprojekt gemeinsam mit Iris Stephan und ein paar hundert Rehschädeln.


07 06 2011
Weltwissen. Eine Veranstaltungsreihe an der Uni schlägt mich vollkommen in ihren Bann. Momentan gehts um den Weltraum. Genau mein Thema. Ich arbeite noch an den Raumkörpern, Sonden, Landern und Penetratoren.

04 06 2011
Der este Probelauf zu einem gemeinsamen Projekt mit Iris steht an. Die wilde Jagd.

03 06 2011
Die Forscherfotos sind gemacht.

20 05 2011
Ich kann es nicht lassen: das Museum Koenig mit all seinen Schätzen. Da man nie genug Fledermäuse haben kann, hier die Ergebnisse von einem wunderschönen Tag in der Theriologie. Bei den Säugetieren ... Rhinolophus ferrumequinum (Große Hufeisennase).